Ausgabe #7 vom

Gefangen in der Nazifalle

Eva Herman als Bauchrednerin der Nation

PHILIPP LENHARD

Es ist schon ein Kreuz. Kaum sagt man „Autobahn“, wird man als Nazi abgestempelt. Dabei ist doch unleugbar, dass Autobahnen eine feine Sache sind, die die Reise von Punkt A nach Punkt B deutlich vereinfachen. So naiv denkt es sich eine Frau, die jahrelang als „Mrs. Tagesschau“ allabendlich auf den Bildschirmen zu sehen war und die daher von Berufswegen eine ganz normale Deutsche zu sein hatte. In letzter Zeit kamen verstärkt Zweifel an dieser Eigenschaft auf, schließlich reicht es heuer nicht mehr, blond, blauäugig und gescheit lächelnd dreinzuschauen, um als Durchschnittsdeutsche durchzugehen, sondern es wird auch verlangt, die Berliner Republik ideologisch mit zu tragen und somit zusätzlich zur getreuen Doofheit den Schein der Progressivität einer Angela Merkel und der Frische eines Fußballnationalteams auszustrahlen. Eva Herman hat den Fehler begangen, ihre reaktionäre Forderung nach einer „Wertschätzung der Mutter“ mit einem Verweis auf die angeblich guten Seiten des Nationalsozialismus zu unterfüttern. So etwas will heute niemand hören und gerade deshalb will es jeder hören: „Weil man so etwas nicht sagen kann“ (Margarethe Schreinemakers), taugt es zum Skandal, wenn es doch jemand tut. Und von Skandalen lebt die Unterhaltungsindustrie schließlich, auch wenn ihr Name zumeist nicht hält, was er verspricht. Der Skandal ist ihr Lebenselixier, weil seine vermeintliche Zufälligkeit suggeriert, es finde tatsächlich Geschichte statt, obwohl Zeit heute sinnvoll nur noch als Wiederholung des Immergleichen zu definieren wäre. Skandale sind wiederum so wichtig für die kulturindustrielle Branche, dass sie zur Regel geworden sind und damit die Bedeutung ihres eigenen Begriffs untergraben. Wer einmal eines der Boulevardmagazine gesehen hat, weiß wie langweilig die dort präsentierten Skandale sind – glücklicherweise gibt es ab und an noch echte Schönheiten zu sehen, sodass wenigstens die Augen, wenn schon nicht das Hirn, sich an spannenden Bildern ergötzen können.

Leider liegt in „Debatten“ über den Nationalsozialismus nicht nur Langeweile und Vorhersehbarkeit, sondern auch eine gewichtige Gefahr. Denn es wäre selbstredend nicht damit getan, jeden Nazi einfach seinen Müll absondern zu lassen, im Vertrauen darauf, dass es schon niemand glauben wird – die Geschichte hat gezeigt, wie gerne Menschen auch noch den größten Stuss begierig aufnehmen und unter Umständen dazu bereit sind, diesen Stuss praktisch umzusetzen. Deshalb muss den Skandalnudeln, die wieder einmal „gute Seiten“ am Nazifaschismus entdeckt haben wollen, etwas entgegengesetzt werden. Das Problem allerdings ist die Bestimmung dieses „etwas“. Denn mit einer einfachen Tabuisierung, einem Verbot bestimmter Äußerungen – und seien sie auch noch so töricht – ist es eben auch nicht getan. Als die Talkshowpionierin und studierte Soziologin [1] Margarethe Schreinemakers sich gemeinsam mit Senta Berger in Kerners Sendung über Hermans Äußerungen ereiferte, wurde überdeutlich, wie sehr das deutsche Geschichtsbewusstsein auf Verdrängung beruht. Weil die Kerngedanken der nationalsozialistischen Ideologie nicht von den Reeducation-Maßnahmen der Alliierten aus den Köpfen der Deutschen getilgt werden konnten, sondern in postnazistischer Transformation noch immer ihr Unwesen treiben, können die Deutschen sich nicht kritisch mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzen, ohne ihre eigene Identität infrage zu stellen. Deshalb verweisen sie lautstark darauf, man dürfe so, wie es die Herman getan hat, nun mal nicht reden und überhaupt sei jede Diskussion zwecklos.

Leider bilden auch die für solche Zwecke ausgezeichneten Experten maximal eine kleine Stütze im Kampf gegen nazistische Anschauungen. So kredenzte Wolfgang Benz, immerhin Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung in Berlin und Herausgeber dicker Standardwälzer über den Nationalsozialismus, in der Welt am Sonntag vom 21. Oktober einen dümmlichen Aufklärungsartikel mit dem Titel Hatte das Dritte Reich gute Seiten?, in dem er erklärte, Eva Herman und mit ihr jeder vierte Deutsche, der die Titelfrage laut Umfrage mit Ja beantwortet, irrten sich. Welch bahnbrechende Erkenntnis! Benz’ Unterfangen besteht allen Ernstes darin, nachzuweisen, wie schlecht der Nationalsozialismus war. All den Deutschen, die sich in der einen oder anderen Weise den NS zurück wünschen, erteilt er vorab – bereits im ersten Satz – eine Generalabsolution und bescheinigt ihnen: „Wenn ein Viertel der Deutschen auf Anfrage bekundet, das Dritte Reich habe auch gute Seiten gehabt, so entspringt dies wohl weniger dem Bedürfnis, das nationalsozialistische Regime zu rechtfertigen, als dem Streben, der moralischen Totalverdammung etwas entgegenzusetzen und den einen oder anderen schieren Restwert aus dem Verdikt der Vergangenheit zu retten.“ So spricht´s der Herr Professor und es wäre ein gemeiner Hund, wer ihn alleine dafür der NS-Relativierung bezichtigte. Wenn von „Totalverdammung“ die Rede ist, so weiß jeder Geschichtsstudent aus dem ersten Semester, dass „total“ niemals gut ist und irgendetwas mit Faschismus zu tun hat. Deshalb: Immer schön differenzieren. Was liegt da näher, als eben dies zu tun, und auseinander zu klamüsern, was denn jetzt gut und was schlecht war: Das Mutterkreuz ins Töpfchen, den Holocaust ins Kröpfchen…

Dass der Nationalsozialismus mit einem einfachen, die Totalität der gesellschaftlichen Brutalität treffenden Begriff auf den Punkt zu bringen ist – dem der Barbarei –, kommt Eva Herman demzufolge nicht in den Sinn, weil sie den NS überhaupt nicht als alles überschattenden Skandal der Menschheitsgeschichte sieht, sondern als eine Staatsform unter anderen. Sie möchte gerne diskutieren, was denn an der Familienpolitik so schlecht gewesen sei, immerhin sei doch die Mutter von den Nazis mehr geehrt worden als von den 68ern. Anstatt aber das Individuum mit seinen Lebensentwürfen gegenüber gesellschaftlichen Rollen zu verteidigen, die das Subjekt auf Verwertbarkeit und Loyalität festschreiben und schon deshalb die Vorstellung von einem „minderwertigen Leben“ aus sich heraus produzieren, hebt Benz dazu an, Hermans Normen zu übernehmen. Er adaptiert ihren Anspruch, die Mutter müsse geehrt werden, meint aber, die Nazis seien diesem Anspruch nicht nachgekommen: „Sich an den Muttertag, das Mutterkreuz, den Mütterdienst dankbar zu erinnern, wenn man dabei persönlich eine gute Zeit gehabt hatte, vielleicht das einzige Mal sich als Frau öffentlich anerkannt gefühlt hatte, war nicht anrüchig, allenfalls naiv, weil es zeigte, dass sie die hinter den staatlichen Maßnahmen stehenden Absichten nicht durchschaute.“ Den Nazis sei es, so insinnuiert Benz, gar nicht um die Mutterehre gegangen, sondern um ganz andere sinistre Zwecke. Dass aber der Begriff der „Mutterehre“, den auch Eva Herman gebraucht, niemals etwas anderes gemeint hat, als die völkische Gebährmaschine, verschweigt Benz. Er will tatsächlich beweisen, dass all die „guten Seiten“ – von der niedrigen Arbeitslosenzahl bis zum Fahrradtretstrahler – nicht den Nazis zu verdanken sind, sondern der Weimarer Regierung, der Marktwirtschaft, den privaten Ersparnissen der Deutschen oder gewitzten Erfindern. Dass der Nationalsozialismus auch dann eine einzige Barbarei gewesen wäre, wenn Heinrich Himmler den Tretstrahler, das Graubrot und den VW-Käfer eigenhändig in einem NS-Labor entwickelt hätte, leuchtet ausgerechnet ihm, dem Leiter eines Institutes, das sich für Antisemitismusforschung verantwortlich erklärt, nicht ein. Die Verurteilung des Holocaust braucht keine anderweitigen Begründungen außer ihm selbst; dass er verübt werden konnte, kontaminiert alles, was – ob bewusst oder unbewusst, ob direkt oder indirekt – in den Herrschaftszusammenhang eingebunden war.

Wolfgang Benz holt alle Argumente hervor, die er in seiner langjährigen Arbeit als Forscher angesammelt hat, und landet doch in der Nazi-Falle. Diese besteht – anders als es der Stern in seiner Titelstory darstellte [2] – darin, dass die Nazis keine bloße Propaganda trieben, sondern ihre Lügen wahr machten. Der, der sie nur als Demagogie brandmarken möchte, verharmlost den NS in seiner alles durchdringenden Intensität. Adorno und Horkheimer schrieben bekanntlich schon: „Für die Faschisten sind die Juden nicht eine Minorität, sondern die Gegenrasse, das negative Prinzip als solches; von ihrer Ausrottung soll das Glück der Welt abhängen.“ Diese Vorstellung sei „wahr in dem Sinn, daß der Faschismus sie wahr gemacht hat.“ [3] Von solchen Einsichten sind bürgerliche Historiker weit entfernt. So schreibt Benz über die Volksgemeinschaft: „Auch die ‚Volksgemeinschaft’ als Gegenentwurf zur Welt der Klassen und des Standesdünkels der Höherstehenden war ja eine schöne Utopie, an die zu glauben nichts Schlechtes war. Dass diese Volksgemeinschaft real existiert hat, war freilich ein Irrtum.“ Wenn aber die Volksgemeinschaft nicht „real“ existiert hat, dann fragt sich, warum die Deutschen trotzdem einen ebenso klassen- wie ständeübergreifenden Massenmord in die Tat umsetzen konnten. Dass genau in diesem Massenmord der Kitt der Volksgemeinschaft bestand, der sie zu einer „Gemeinschaft von Mördern“ (Schoeps) zusammenschweißte, verweist Benz’ Analyse der Volksgemeinschaft als eines Gegenentwurfes, der eine „schöne Utopie“ sei, ins Reich der Träume. Der deutsche Albtraum war die Volksgemeinschaft in Aktion, die Aufhebung des Kapitalverhältnisses auf seiner eigenen Grundlage durch die Ermordung der mit dem abstrakten Reichtum identifizierten Juden. Offenbar stößt die bürgerliche Geschichtswissenschaft an objektive Erkenntnisgrenzen beim Gegenstand des Nationalsozialismus, weil sie um den Preis der Aufgabe ihres bürgerlichen Standpunktes nicht begreifen kann, was die Deutschen trieb. Schon deshalb ist die Geschichtswissenschaft stets deskriptiv – sie weiß um ihre Beschränkung. Damit allerdings ist sie als antifaschistische zurückgeworfen auf den zwanglosen Zwang des besseren Arguments, der sich angesichts vollkommen irrationaler Ideologien jedoch allzu oft als absolut untauglich erweist, wie eben zuletzt im Fall Eva Herman wieder deutlich wurde.

Eva Herman weiß sich, weil sie sich gar nicht überzeugen lassen will, nach all den Eskapaden im Recht. Sie habe den NS gar nicht verharmlost, verkündet sie, und weiß im Augenblick des Sprechens weder, was der Nationalsozialismus war, noch, was eine Verharmlosung ist: „Seit mehr als zwei Wochen wird mir öffentlich vorgeworfen, ich hätte mich über die Familienpolitik im Dritten Reich lobend geäußert. Dies ist erweislich falsch. Vielmehr habe ich gesagt, dass wir das Bild der Mutter wieder wertschätzen lernen müssen, das ja leider mit dem Nationalsozialismus und der 68er Bewegung abgeschafft wurde. Ich habe mich also nie ‚lobend’ über die Familienpolitik des Dritten Reiches geäußert, sondern ganz im Gegenteil, verabscheue ich rechtsradikales Gedankengut und habe das auch bei jeder Gelegenheit deutlich gemacht.“ [4] Was hat sie denn nun gesagt? Das hier: „Und wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland auch wieder wertschätzen lernen, das leider ja mit dem Nationalsozialismus und der darauf folgenden 68er Bewegung abgeschafft wurde. Mit den 68er wurde damals praktisch alles das alles, was wir an Werten hatten – es war ‘ne grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle – aber es ist damals eben auch das, was gut war, und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt – das wurde abgeschafft. Es durfte nichts mehr stehen bleiben…“ [5] Herman hat also recht, wenn sie darauf insistiert, die Familienpolitik der Nazis nicht glorifiziert zu haben. Was sie gesagt hat, ist trotzdem eine glatte Lüge und damit Geschichtsfälschung allerersten Ranges. Die Behauptung, die Nazis hätten familiäre Werte abgeschafft, kann nur tätigen, wer sich niemals mit dem Nationalsozialismus beschäftigt hat. Die Nazis haben zwar – und das ist nicht wenig – die Familie noch mehr als ihre Vorgängerregierungen in den Staat integriert und damit zu seiner Vollendung als Volksstaat beigetragen. Sie haben aber nicht die Familie als solche aufgelöst, sondern ihre uralte Funktion als politische Kontroll- und Zurichtungsinstanz auf die Spitze getrieben. [6] Zwar wurde der familiäre Zusammenhalt durch die Denunziations- und Einschüchterungspolitik der Gestapo aufgelöst, was aber nicht zur Zerstörung der Familien selbst, sondern zur Zerstörung des sich gegen den familiären Zwang richtenden Individuums geführt hat. Die Resistenzkraft des Individuums, die auf Vertrauen und Liebe gegründet war, wurde durch die gehorsame Eingliederung in die Volksgemeinschaft substituiert. Die nationalsozialistische Familie wurde von den Nazis zu Recht als „Volksgemeinschaft im Kleinen“ tituliert, weil nur durch die Loyalität der Familienmitglieder jeder Einzelne bis ins Private hinein dem gesellschaftlichen und politischen Zwang unterworfen werden konnte. Die Familie war das wichtigste Instrument totalitärer Herrschaft, das die Nazis hatten.

Wer jetzt eine Stärkung der Familie fordert, fordert zugleich die Intensivierung politischen Zwangs, dem der Einzelne ausgesetzt ist, weil Familie kein neutraler Kollektivbegriff ist, sondern immer schon den autoritären Charakter in sich trägt, der darin besteht, dass man sich für eine Familie eben nicht entscheidet, sondern zwangsweise in sie hineingeboren wird. Schon Friedrich Engels wusste, dass „die Bezeichnungen Vater, Kind, Bruder, Schwester […] keine bloßen Ehrentitel [sind], sondern […] ganz bestimmte, sehr ernstliche gegenseitige Verpflichtungen mit sich“ führen. [7] Gegenseitige Verpflichtungen, die es Hegel erlaubten, von der Existenz „Einer Person“ zu sprechen. „Die fernere Folge“ sei „die Gemeinsamkeit der persönlichen und partikulären Interessen“. [8] Dieses familiäre Gemeinwohl ist die Keimzelle der Volksgemeinschaft, wie sie in Hegels „sittlichem Staat“ immer wieder aufblitzt, wenngleich betont werden muss, dass es für das Keimen dieser Zelle noch des Düngers bedarf. Das Individuum allerdings, das hier als gleichermaßen von der Familie unterdrückte und potentiell gegen sie rebellierende Person betrachtet wird, ist zugleich Produkt der bürgerlichen Familie. Dass es sich als bürgerliches Subjekt in der Gesellschaft behaupten kann, dass es sich gegen sie stellen kann, verdankt es der Erziehung zur Mündigkeit, die es aber ganz sicher nicht von Müttern wie Eva Herman erhält, deren wirre Vorstellungen in zwei Romanen [9] und mehreren so genannten „Sachbüchern“ nachgelesen werden können. Aus ihren Kindern können eigentlich nur Dumpfbacken werden. Es sei denn, andere als familiäre Faktoren machten sie eines Tages darauf aufmerksam, dass die Welt noch viel größer ist als der Eltern Wohnzimmer.


Anmerkungen:

[1] Wohl aufgrund ihres Soziologiestudiums, das jeden versaut, der nicht bei drei den Hörsaal verlassen hat, kommt Schreinemarkers zu Einsichten wie der, dass der amerikanische Krieg gegen Islamisten ein „sinnloser Kampf“ und George W. Bush ein “Oberhäuptling“ sei. www.schreinemakers.de/weblog/detail/4.html.

[2] Als der Stern, dieses dreckigste aller deutschen Boulevardblätter, das Wort von der „Nazi-Falle“ auf sein Cover druckte, kalkulierte er marktwirtschaftlich einwandfrei auf eben jenen gar nicht kleinen Teil der deutschen Leserschaft, der nachts ständig von Auschwitzkeulen träumt und sich insgeheim gerne mal als Nazi outen würde.

[3] Adorno, Theodor W./Horkheimer, Max, Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente, Frankfurt a. M. 1998, S. 177.

[4] www.eva-herman.de/mediendarstellung/medien_darstellung_1.html.

[5] www.eva-herman.de/mediendarstellung/medien_darstellung_3.html.

[6] Vgl. Horkheimer, Max, Autorität und Familie, in: derselbe, Traditionelle und kritische Theorie. Vier Aufsätze, Frankfurt/M. 1981, S. 230.

[7] Engels, Friedrich, Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats, in: MEW 21, Berlin 1975, S. 37.

[8] Hegel, Georg Wilhelm Friedrich, Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse, Hamburg 1991, S. 404. Auch wenn es Hegel darauf ankommt, dass die Familie selbstständige Personen hervorbringt, die sich in der bürgerlichen Gesellschaft als Individuen gegenüber stehen, kommt der antiindividuelle Charakter der Familie, der eben eine Individualität in engen Grenzen erzeugt, an dieser Stelle gut zum Vorschein.

[9] Vgl. Lenhard, Philipp, Die Welt des Kitsches, in: Prodomo, Nr. 6/2007.